Sie sind hier: Home Aktuelles Feuerwehr Dunningen hatte einiges zu Tun / 112 Mitglieder

Feuerwehr Dunningen hatte einiges zu Tun / 112 Mitglieder

Auf ein arbeitsreiches Jahr blickten die Mitglieder der Feuerwehr Dunningen zurück. Mit 29 Einsätzen war die Einsatzbelastung erträglich, berichtete Gesamtkommandant Kramer. Auffällig ist allerdings, dass sich die Alarmierungen zu Bränden und Einsätze zur Technischen Hilfeleistung seit langem wieder die Waage halten, waren doch in den vergangenen Jahren die Zahlen der Brandeinsätze eher rückläufig.

Viel Zeit wurde in die Aus- und Fortbildung investiert. Insgesamt waren es 56 Lehrgänge, die von den Mitgliedern der Einsatzabteilung besucht wurden. Darunter Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal, aber auch Fortbildungen auf Kreisebene. Am Ausbildungsstützpunkt des Landkreises in Dunningen hat ein Truppführer-Lehrgang stattgefunden. Momentan laufe hier ein Kombinationslehrgang Grundausbildung/Sprechfunker. Über Mitgliedermangel kann man sich in Dunningen nicht im Geringsten beklagen. So sind es symbolische 112 Mitglieder in den drei Einsatzabteilungen, die Tag und Nacht, das ganze Jahr über zur Verfügung stehen, wenn Hilfe benötigt wird. Bürgermeister Winkler überbrachte die Nachricht, dass für das Neubauprojekt Eschachhof in Lackendorf in diesem Jahr keine Zuschüsse fließen werden, weshalb er sich mit Kreisbrandmeister Rumpf darauf einigte, den Zuschuss für eine Ersatzbeschaffung eines 43 Jahre altes Löschgruppenfahrzeugs zu beantragen. Weiter stellte Bürgermeister Winkler in Frage, ob die Feuerwehrstrukturen noch zeitgemäß seien, oder ob es hier an der Zeit wäre, an Veränderungen zu denken. Für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr Dunningen wurden die beide Abteilungskommandanten Werner Hutz (Dunningen) und Frank Klein (Seedorf) geehrt. Die gleiche Ehrung erhielt Friedwald Ganter (Dunningen). Für 40 Jahre Einsatzdienst wurde Albert List (Lackendorf) geehrt. Im Zuge der Ehrungen sprach Kreisbrandmeister Rumpf von einer Veränderung der Feuerwehr in den letzten Jahrzehnten. Heute wird die Feuerwehr als „Mädchen für alles“ gesehen. Nicht selten kommt es bei Einsätzen zu hohen psychischen und physischen Belastungen, welche es zu verarbeiten gilt.  Franz Haag, der lange Zeit die Altersabteilung führte, wurde als Dank für seine geleistete Arbeit unter anderem ein Bild überreicht, dass ihn in den 60er Jahren als jungen Feuerwehrmann zeigt und ihn immer an die Zeit bei der Feuerwehr erinnern soll.

 

 

Letzter Einsatz

Mit dem Alarmistichwort „Gebäudebrand“ wurde die Gesamtfeuerwehr Dunningen am Spätnachmittag des Muttertags nach Lackendorf gerufen. Außer dem wurde ein Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr Rottweil mitalarmiert. Den anrückenden Kräften wies von weitem eine dunkle Rauchsäule den Weg zur Einsatzstelle am Ortsausgang von Lackendorf in Richtung Stetten. Eine Scheune mit landwirtschaftlichen Geräten und Futtermittelvorräten stand bei unserem Eintreffen in Vollbrand.
Weiterlesen...