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3 Einsätze in 19 Stunden – Wetter macht zu schaffen

 
Starker Schneefall wurde vorausgesagt, weshalb vom Gerätewart noch in der Nacht auf Montag die Einsatzfahrzeuge mit Schneeketten ausgestatten wurden. Dass diese Arbeit nicht umsonst war zeigte sich dann am Morgen: Bis zu einem halben Meter Neuschnee machte dem Berufsverkehr zu schaffen.
Um 8 Uhr wurde dann auch die Kleinschleife der Einsatzabteilung Dunningen  alarmiert. Die Bundesstraße B462 war auf der gesamten Gemarkungsstrecke immer wieder durch steckengebliebene Fahrzeuge blockiert. Zusätzlich drohten einige Bäume unter der Schneelast umzustürzen. Mit den beiden Löschgruppenfahrzeugen wurden die Strecken auf akute Gefahren kontrolliert.
Noch während die Aufräumarbeiten vom ersten Einsatz des Tages liefen, erreichte uns eine Anfrage, ob es möglich wäre Baumfällarbeiten auf der Bundesstraße B462 Fahrtrichtung Schramberg abzusichern. Bäume, die aufgrund der hohen Schneelast umzustürzen drohten mussten von Forstarbeitern gefällt werden. Einsatzkräfte von Straßenmeisterei oder Polizei waren aufgrund der kreisweit chaotischen Verkehrsverhältnisse zum Zeitpunkt nicht verfügbar. Der Bitte wurde nachgekommen und die Fällung einiger Bäume abgesichert. Noch auf der Anfahrt musste ein LKW abgesichert werden, der im Kurvenbereich von der Straße ab kam und im Straßengraben stecken blieb.
In den Frühen Morgenstunden löste dann die Automatische Brandmeldeanlage in der Verladehalle des Sondermüllzwischenlagers  Alarm aus und riss die Einsatzkräfte aus dem Schlaf. Auch die Anfahrt zu dieser Einsatzstelle wurde durch Schneematsch auf der Fahrbahn massiv beeinträchtigt.

Vorort stellte sich der Alarm als Grundlos heraus. Ein Eingreifen der der Feuerwehr war nicht notwendig, die Ursache für das Auslösen der Anlage blieb unklar
Für die kommenden Tage wurde vom Deutschen Wetterdienst eine Unwetterwarnung herausgegeben. Starkregen und Tauwetter sollen Überschwemmungen verursachen, bevor gegen Ende der Woche der Winter zurück kehrt.

 

 

Letzter Einsatz

Mit dem Alarmistichwort „Gebäudebrand“ wurde die Gesamtfeuerwehr Dunningen am Spätnachmittag des Muttertags nach Lackendorf gerufen. Außer dem wurde ein Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr Rottweil mitalarmiert. Den anrückenden Kräften wies von weitem eine dunkle Rauchsäule den Weg zur Einsatzstelle am Ortsausgang von Lackendorf in Richtung Stetten. Eine Scheune mit landwirtschaftlichen Geräten und Futtermittelvorräten stand bei unserem Eintreffen in Vollbrand.
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